Filz-Figuren von Anja Ahlf

  Markt der Jahreszeiten im Januar

 

 


04. Januar 2026, 11:20

Alle guten Wünsche zum neuen Jahr 2026

☆ Ich wünsche allen Kunden und Besuchern ein ☆ frohes, gesundes und vor allem friedvolles Jahr 2026 ☆

Nach einer kleinen Verschnaufpause über die Feiertage, habe ich zwischenzeitlich die Arbeit an Auftragsarbeiten die ich vor Weihnachten nicht mehr erfüllen konnte wieder aufgenommen.

Alles Gute, habt eine schöne Winterzeit,
Anja

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Redakteur

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21. Dezember 2025, 09:38

Die vier ☆Kerzen☆☆☆

Vier ☆Kerzen☆ brannten am Adventskranz.
Es war ganz still. So still, dass man die ☆Kerzen☆ reden hörte.

Die erste ☆Kerze☆ seufzte: „ich heisse Frieden.

Ich möchte für die Menschen leuchten. Aber mein Licht hat keine Kraft mehr. Die Menschen halten keinen Frieden. Es scheint, als wollten sie mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch.

Die zweite ☆Kerze☆ flackerte auf und sagte: „Ich heisse Glauben.

Ich möchte für die Menschen leuchten. Aber es ist, als ob ich überflüssig geworden wäre. Die Menschen fragen nicht mehr nach mir. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite ☆Kerze☆ erlosch.

Leise und traurig meldete sich nun die dritte ☆Kerze☆ zu Wort: „Ich heisse Liebe.

Ich möchte für die Menschen leuchten. Aber auch meine Kraft schwindet dahin. Die Menschen stellen mich auf die Seite. Sie sehen nur sich selbst, nicht die anderen. Für die Liebe haben sie immer weniger Zeit und Platz. So muss mein Licht ersticken.“ Und mit einem letzten Aufflackern erlosch auch das dritte Licht.

Da kam ein Kind in den Raum. Es sah die ☆Kerzen☆ und erschrak: „Aber warum brennt ihr denn nicht mehr? Ihr solltet doch leuchten!“ Das Kind wurde sehr traurig. Da tanzte der Lichtschein der vierten ☆Kerze☆, und sie sprach: „Hab keine Angst und sei nicht traurig. Mein Licht brennt noch für die Menschen. Solange ich brenne, können wir auch die anderen drei ☆Kerzen☆ wieder anzünden. Denn ich heisse Hoffnung.“

Da nahm das Kind Licht von dieser ☆Kerze☆ und zündete die anderen wieder an.

Autor unbekannt

Quelle: https://www.kindertraeume.​events/assets/pdf/​verschiedene/​Die_vier_Kerzen.pdf

Redakteur

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14. Dezember 2025, 09:47

Gedicht zum 3. Advent

Vor Weihnachten

Die Kindlein sitzen im Zimmer
- Weihnachten ist nicht mehr weit -
bei traulichem Lampenschimmer
und jubeln:"Es schneit, es schneit!"

Das leichte Flockengewimmel,
es schwebt durch die dämmernde Nacht
herunter vom hohen Himmel
vorüber am Fenster so sacht.

Und wo ein Flöckchen im Tanze
den Scheiben vorüberschweift,
da flimmert's in silbernem Glanze,
vom Lichte der Lampe bestreift.

Die Kindlein sehn's mit Frohlocken,
sie drängen ans Fenster sich dicht,
sie verfolgen die silbernen Flocken,
die Mutter lächelt und spricht:

"Wisst, Kinder, die Engelein schneidern
im Himmel jetzt früh und spät;
an Puppenbettchen und Kleidern
wird auf Weihnachten genäht.

Da fällt von Säckchen und Röckchen
manch silberner Flitter beiseit,
von Bettchen manch Federflöckchen;
auf Erden sagt man: es schneit.

Und seid ihr lieb und vernünftig,
ist manches für euch auch bestellt;
wer weiß, was Schönes euch künftig
vom Tische der Engelein fällt!"

Die Mutter spricht's; - vor Entzücken
den Kleinen das Herz da lacht;
sie träumen mit seligen Blicken
hinaus in die zaubrische Nacht.

Karl Friedrich Gerok 30.01.1815 - 14.01.1890
Quelle: https://gedichte.levrai.de/​weihnachtsgedichte/​Advent_gedichte.htm

Redakteur

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07. Dezember 2025, 10:57

Gedicht zum 2. Advent

Der Winter ist kommen

Der Winter ist kommen,
verstummt ist der Hain;
nun soll uns im Zimmer
ein Liedchen erfreun.

Das glitzert und flimmert
und leuchtet so weiß,
es spiegelt die Sonne
Im blitzblanken Eis.

Wir gleiten darüber
auf blinkendem Stahl
und rodeln und jauchzen
vom Hügel ins Tal.

Und senkt sich der Abend,
geht's jubelnd nach Haus
ins trauliche Stübchen
zum Bratapfelschmaus.

Volksgut

Quelle: https://www.aphorismen.de/

Redakteur

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30. November 2025, 11:16

Gedicht zum 1. Advent

Die weiße Weihnachtsrose

Wenn über Wege tief beschneit
der Schlitten lustig rennt,
im Spätjahr in der Dämmerzeit,
die Wochen im Advent.

Wenn aus dem Schnee das junge Reh
sich Kräuter sucht und Moose,
blüht unverdorrt im Frost noch fort
die weiße Weihnachtsrose.

Kein Blümchen sonst auf weiter Flur;
In ihrem Dornenkleid Nur sie,
die niedre Distel nur Trotzt allem Winterleid;
Das macht, sie will erwarten still,
bis sich die Sonne wendet.
Damit sie weiß, daß Schnee und Eis
auch diesmal wieder endet.

Doch ist's geschehn, nimmt fühlbar kaum
der Nächte Dunkel ab,
dann sinkt mit einem Hoffnungstraum
auch sie zurück ins Grab.

Nun schläft sie gern,
sie hat von fern
Des Frühlings Gruß vernommen,
und o wie bald wird glanzumwallt
er sie zu wecken kommen!

Hermann Lingg (1820 – 1905
Quelle: https://www.aphorismen.de/

Redakteur

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02. November 2025, 09:16

Sankt Martin Lied

Sankt Martin
Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
Sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
Sein Mantel deckt' ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß,
Im Schnee, da saß ein alter Mann,
Hatt' Kleider nicht, hatt' Lumpen an.
"O helft mir doch in meiner Not,
Sonst ist der bittre Frost mein Tod!"

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zog die Zügel an,
Sein Ross stand still beim armen Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt'
Den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gab den halben still:
Der Bettler rasch ihm danken will
Sankt Martin aber ritt in Eil'
Hinweg mit seinem Mantelteil.

Volksgut

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Redakteur

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05. Oktober 2025, 10:04

Blättertreiben im Oktober........

Herbst

Und nun: der Wind geht hohl und schwer,
in weißen Wogen schäumt das Meer –
nun ist der Herbst gekommen
und hat vom Feld den Morgentau
und hat das letzte Stückchen Blau
vom Himmel weggenommen.

Und nun fahr hin! – Es rauscht und zieht
durch dunkle Luft ein dunkles Lied;
ich mag nicht ruhn und träumen.
Ich liege wach die ganze Nacht
und horche auf die heiße Schlacht,
das Stöhnen in den Bäumen.

Und nun fahr hin. Das war ein Jahr,
so früchtereif, so freudenklar . . .
nun laß die Blätter treiben.
Fahr hin! Die Saat von deiner Hand,
die Ernte, die in Halmen stand,
muß doch mein eigen bleiben.

Clara Müller-Jahnke (1860 - 1905)
Quelle: https://www.aphorismen.de/

Redakteur

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03. September 2025, 09:28

Gedicht zum Thema Herbst......

Das ist nicht Sommer mehr, das ist September ... Herbst:
diese großen weichen Wolken am Himmel,
diese feinen weißen Spinnwebschleier in der Ferne
und hinter den Gärten mit den Sonnenblumen
der ringelnde Rauch aufglimmender Krautfeuer ...
und diese süße weiche Müdigkeit und diese
frohe ruhige Stille überall und trotzdem wieder
diese frische, satte, erntefreudige, herbe Kraft ...
das ist nicht Sommer ... das ist Herbst.

Cäsar Flaischlen (1864 - 1920)
Quelle: https://www.aphorismen.de/​gedicht/129636

Redakteur

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01. Juni 2025, 13:17

Zwerglein mit Fuchs.....

In den letzten Tagen sind mit einem Zwerg mit Fuchs zwei Filzfiguren die ich dem schönen Buch Tomte Tummetott von Astrid Lindgren, nachempfunden habe, fertig geworden.

Die Figuren eignen sich sehr schön zur Dekoration oder Ergänzung für einen Jahreszeitentisch. Aber auch für ein kleines Tisch-Puppenspiel als anschauliche Begleitung einer Märchen-Erzählung, eignen sich die Zwei sehr schön.

Einen guten Start in den Sommer wünscht mit besten Grüßen,
Anja

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Redakteur

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11. Mai 2025, 09:50

Zum Muttertag ein Gedicht zum Thema Natur ……..

Die Luft ist blau, das Tal ist grün,
die kleinen Maienglocken blühn
und Schlüsselblumen drunter;
der Wiesengrund ist schon so bunt
und malt sich täglich bunter.

Drum komme, wem der Mai gefällt,
und freue sich der schönen Welt
und Gottes Vatergüte,
die diese Pracht hervorgebracht,
den Baum und seine Blüte.

Ludwig Hölty (1748 - 1776)
Quelle: https://www.aphorismen.de/

Redakteur

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