Markt der Jahreszeiten im August
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02. August 2026, 09:38 |
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Gedicht - Jahreszeiten........ |
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Jahreszeiten
Grüner Frühling kehret wieder, bringt uns Blüten ohne Zahl, und sein fröhliches Gefieder jauchzt in Wald und Wiesental, Jubelt ob dem Saatenfeld: O, wie herrlich ist die Welt! Goldner Sommer, da in Bogen hoch die Sonne glänzend geht, und mit windbewegten Wogen sanftes Flüstern heimlich weht, durch das reiche Ährenfeld: O, wie herrlich ist die Welt! Brauner Herbst, wo Früchte drängen sich im Garten und im Wald, wo von sanften Rebenhängen froh das Lied der Winzer schallt über das geleerte Feld: O, wie herrlich ist die Welt! Weißer Winter – schneeverhangen liegt die Welt in stillem Traum; in demantnem Glanze prangen Wald und Wiese, Busch und Baum, und im Silbersache in das Feld: O, wie herrlich ist die Welt! Ob der Frühling grünt und blühet, Sommer steht in goldnem Kleid, ob der Herbst in Farben glühet, ob's im Winter friert und schneit – Glücklich, wem es stets gefällt: O, wie herrlich ist die Welt! Heinrich Seidel (1842 - 1906), Quelle: https://www.aphorismen.de/ |
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01. Juli 2026, 15:33 |
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Ein Gedicht für den Juli........ |
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Abseits
Es ist so still; die Heide liegt im warmen Mittagssonnenstrahle, ein rosenroter Schimmer fliegt um ihre alten Gräbermale; Die Kräuter blühn; der Heideduft steigt in die blaue Sommerluft. Laufkäfer hasten durchs Gesträuch in ihren goldnen Panzerröckchen. die Bienen hängen Zweig um Zweig sich an der Edelheide Glöckchen. Die Vögel schwirren aus dem Kraut – die Luft ist voller Lerchenlaut. Ein halbverfallen niedrig Haus steht einsam hier und sonnbeschienen; der Kätner lehnt zur Tür hinaus, behaglich blinzelnd nach den Bienen; Sein Junge auf dem Stein davor schnitzt Pfeifen sich aus Kälberrohr. Kaum zittert durch die Mittagsruh ein Schlag der Dorfuhr, der entfernten; dem Alten fällt die Wimper zu, er träumt von seinen Honigernten. - Kein Klang der aufgeregten Zeit drang noch in diese Einsamkeit. Theodor Storm (1817 - 1888) Quelle: https://www.aphorismen.de/ |
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01. Juni 2026, 16:16 |
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Der Sommer........ |
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Wenn dann vorbei des Frühlings Blüte schwindet,
so ist der Sommer da, der um das Jahr sich windet. Und wie der Bach das Tal hinuntergleitet, so ist der Berge Pracht darum verbreitet. Daß sich das Feld mit Pracht am meisten zeiget, ist, wie der Tag, der sich zum Abend neiget; Wie so das Jahr verweilt, so sind des Sommers Stunden und Bilder der Natur dem Menschen oft verschwunden. Friedrich Hölderlin (1770 - 1843) Quelle: https://www.aphorismen.de/ |
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03. Mai 2026, 09:34 |
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Gedicht im Mai |
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Die Luft ist blau, das Tal ist grün,
die kleinen Maienglocken blühn und Schlüsselblumen drunter; der Wiesengrund ist schon so bunt und malt sich täglich bunter. Drum komme, wem der Mai gefällt, und freue sich der schönen Welt und Gottes Vatergüte, die diese Pracht hervorgebracht, den Baum und seine Blüte. Ludwig Hölty (1748 - 1776) Quelle: https://www.aphorismen.de/ |
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01. April 2026, 14:03 |
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Osterlied |
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Die Glocken läuten das Ostern ein,
in allen Enden und Landen, und fromme Herzen jubeln darein: Der Lenz ist wieder erstanden! Es atmet der Wald, die Erde treibt und kleidet sich lachend in Moose, und aus den schönen Augen reibt den Schlaf sich erwachend die Rose. Das schaffende Licht, es flammt und kreist und sprengt die fesselnde Hülle; und über den Wassern schwebt der Geist unendlicher Liebesfülle. Adolf Böttger (1815 - 1870), deutscher Lyriker und Dramatiker Quelle: https://www.aphorismen.de/gedicht/136134 |
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01. März 2026, 10:11 |
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Es war eine Mutter..... |
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1. Es war eine Mutter
die hatte vier Kinder, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. 2. Der Frühling bringt Blumen, der Sommer bringt Klee, der Herbst bringt die Ernte, der Winter den Schnee. 3. Das Klatschen, das Klatschen, das muß man verstehn. Da muß man sich dreimal im Kreise umdrehn. Badisches Volkslied Melodie und Liedtext sind Gemeinfrei Quelle: https://jurtenland.eu/wiki/Es_war_eine_Mutter |
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01. Februar 2026, 10:27 |
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Der Winter ist gekommen……. |
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Der Winter ist kommen,
verstummt ist der Hain; nun soll uns im Zimmer ein Liedchen erfreun. Das glitzert und flimmert und leuchtet so weiß es spiegelt die Sonne im blitzblanken Eis. Wir gleiten darüber auf blinkendem Stahl und rodeln und jauchzen vom Hügel ins Tal. Und senkt sich der Abend, geht's jubelnd nach Haus ins trauliche Stübchen zum Bratapfelschmaus. Verfasser Unbekannt, Volksgut, Albumverse Quelle: https://www.aphorismen.de/ |
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04. Januar 2026, 11:20 |
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Alle guten Wünsche zum neuen Jahr 2026 |
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☆ Ich wünsche allen Kunden und Besuchern ein ☆ frohes, gesundes und vor allem friedvolles Jahr 2026 ☆
Nach einer kleinen Verschnaufpause über die Feiertage, habe ich zwischenzeitlich die Arbeit an Auftragsarbeiten die ich vor Weihnachten nicht mehr erfüllen konnte wieder aufgenommen. Alles Gute, habt eine schöne Winterzeit, Anja |
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21. Dezember 2025, 09:38 |
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Die vier ☆Kerzen☆☆☆ |
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Vier ☆Kerzen☆ brannten am Adventskranz.
Es war ganz still. So still, dass man die ☆Kerzen☆ reden hörte. Die erste ☆Kerze☆ seufzte: „ich heisse Frieden. Ich möchte für die Menschen leuchten. Aber mein Licht hat keine Kraft mehr. Die Menschen halten keinen Frieden. Es scheint, als wollten sie mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch. Die zweite ☆Kerze☆ flackerte auf und sagte: „Ich heisse Glauben. Ich möchte für die Menschen leuchten. Aber es ist, als ob ich überflüssig geworden wäre. Die Menschen fragen nicht mehr nach mir. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite ☆Kerze☆ erlosch. Leise und traurig meldete sich nun die dritte ☆Kerze☆ zu Wort: „Ich heisse Liebe. Ich möchte für die Menschen leuchten. Aber auch meine Kraft schwindet dahin. Die Menschen stellen mich auf die Seite. Sie sehen nur sich selbst, nicht die anderen. Für die Liebe haben sie immer weniger Zeit und Platz. So muss mein Licht ersticken.“ Und mit einem letzten Aufflackern erlosch auch das dritte Licht. Da kam ein Kind in den Raum. Es sah die ☆Kerzen☆ und erschrak: „Aber warum brennt ihr denn nicht mehr? Ihr solltet doch leuchten!“ Das Kind wurde sehr traurig. Da tanzte der Lichtschein der vierten ☆Kerze☆, und sie sprach: „Hab keine Angst und sei nicht traurig. Mein Licht brennt noch für die Menschen. Solange ich brenne, können wir auch die anderen drei ☆Kerzen☆ wieder anzünden. Denn ich heisse Hoffnung.“ Da nahm das Kind Licht von dieser ☆Kerze☆ und zündete die anderen wieder an. Autor unbekannt Quelle: https://www.kindertraeume.events/assets/pdf/verschiedene/Die_vier_Kerzen.pdf |
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14. Dezember 2025, 09:47 |
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Gedicht zum 3. Advent |
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Vor Weihnachten
Die Kindlein sitzen im Zimmer - Weihnachten ist nicht mehr weit - bei traulichem Lampenschimmer und jubeln:"Es schneit, es schneit!" Das leichte Flockengewimmel, es schwebt durch die dämmernde Nacht herunter vom hohen Himmel vorüber am Fenster so sacht. Und wo ein Flöckchen im Tanze den Scheiben vorüberschweift, da flimmert's in silbernem Glanze, vom Lichte der Lampe bestreift. Die Kindlein sehn's mit Frohlocken, sie drängen ans Fenster sich dicht, sie verfolgen die silbernen Flocken, die Mutter lächelt und spricht: "Wisst, Kinder, die Engelein schneidern im Himmel jetzt früh und spät; an Puppenbettchen und Kleidern wird auf Weihnachten genäht. Da fällt von Säckchen und Röckchen manch silberner Flitter beiseit, von Bettchen manch Federflöckchen; auf Erden sagt man: es schneit. Und seid ihr lieb und vernünftig, ist manches für euch auch bestellt; wer weiß, was Schönes euch künftig vom Tische der Engelein fällt!" Die Mutter spricht's; - vor Entzücken den Kleinen das Herz da lacht; sie träumen mit seligen Blicken hinaus in die zaubrische Nacht. Karl Friedrich Gerok 30.01.1815 - 14.01.1890 Quelle: https://gedichte.levrai.de/weihnachtsgedichte/Advent_gedichte.htm |
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